Betonzerstörung

Korrosion, Karbonatisierung, Chlorideinwirkung:
Auch Beton hält nicht ewig.

Beton gilt als Baumaterial der Zukunft. Aber seine Lebensdauer ist nicht unbegrenzt. Vor allem das Stahlgerüst, die sogenannte Bewehrung, ist anfällig für Korrosion.

Darum müssen Gebäude oder Bauteile aus Beton regelmäßig auf etwaige Schäden kontrolliert werden, denn je früher etwaige Mängel erkannt werden, desto einfacher können sie beseitigt werden.

Rost: Die Zerstörung kommt von innen

Korrosion entsteht, wenn Gase, die in der Atmosphäre enthalten sind, durch die Poren in den Beton eindringen und mit dem eingelagerten Calciumhydroxid reagieren. Hauptreaktionspartner ist Kohlendioxid, daher spricht man von der Karbonatisierung des Betons. Dieser Vorgang lässt den pH-Wert des Porenwassers unter 9,5 absinken, aber nur ein höherer pH-Wert bietet ausreichend Schutz vor Korrosion.

Die Folge: Feuchtigkeit und Sauerstoff nagen an der Bewehrung, die Stahlkorrosion setzt ein.

Von der Qualität des verwendeten Materials, evtl. Beschichtungen der Betonoberfläche und den vorhandenen Betonüberdeckungen hängt es ab, wie sicher der Stahl vor Korrosion ist und wie lange der Prozess dauert.